Kommende Woche bleibt die Frauenkirche Dresden für Gäste geschlossen. In dieser Zeit werden Wartungs- und Reinigungsarbeiten durchgeführt – eine bewährte Tradition.
Vom 12. bis 17. Januar sind Fachleute verschiedenster Gewerke im Einsatz, darunter Tischler, Maler, Restauratoren und Elektrotechniker sowie Reinigungskräfte. Rund 40 Beteiligte kümmern sich unter anderem um Holzarbeiten am viel genutzten Gestühl und an den Holzfußböden, Ausbesserungen an Innenanstrichen und Türen, Ergänzungen von Steinverfugungen sowie die Wartung diverser Brandschutzvorrichtungen. Außerdem werden Lüfter im Hauptkuppelraum erneuert, die Beleuchtung der Innenkuppel gewartet und die Lichtsteuersoftware aktualisiert. In den letzten beiden Tagen wird die Kirche von der Unterkirche bis zur Laterne gründlich gereinigt.
»Als Großkirche mit hoher Nutzungsdichte und ca. 2 Millionen Gästen im Jahr und als Gebäude mit einer komplexen Bauphysik erfordert die Frauenkirche eine kontinuierliche fachliche Wartung. Viele Maßnahmen erfolgen laufend, zeitintensivere Arbeiten legen wir aber nach Möglichkeit in die Schließwoche. Mit zunehmendem Alter des Bauwerks ist das jedoch eine wachsende Herausforderung – sowohl organisatorisch als auch finanziell«, erklärt Stiftungsarchitekt Thomas Gottschlich.