Ostdeutsche Unternehmen sehen nach einer Umfrage großes Potenzial für ihren Wirtschaftsstandort, jedoch bislang keine Unterstützung durch die Wirtschaftspolitik der Bundesregierung. Das geht aus dem «Transformationsbarometer» anlässlich des Ostdeutschen Wirtschaftsforums in Bad Saarow (31. Mai bis 2. Juni) hervor. Die Vertrauenskrise bremse Investitionen, hieß es.
53 Prozent der Befragten sehen demnach keine positiven Effekte aktueller wirtschaftspolitischer Maßnahmen im eigenen Betrieb. Gefragt wurde dabei, ob etwa der Ausbau digitaler Infrastruktur, Bürokratieabbau, eine Senkung der Strom- und Energiekosten und staatliche Investitionsförderung derzeit «spürbar als positiv» wahrgenommen würden.