Die meisten Unternehmen in Sachsen, die mit Großbritannien Handel treiben, sind noch nicht auf den Brexit vorbereitet. Das geht aus einer Umfrage der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) hervor, die am Dienstag vorgestellt wurde. Demnach sehen sich knapp ein Jahr vor dem Austritt des Vereinigten Königreiches aus der Europäischen Union nur acht Prozent der befragten sächsischen Unternehmen adäquat auf den Brexit vorbereitet.
Großbritannien belege beim Export sächsischer Unternehmen den dritten Platz. Im vergangenen Jahr seien diese Exporte um 19,3 Prozent gegenüber 2016 gestiegen. «Ein Ausbremsen dieser Dynamik durch den Aufbau neuer bürokratischer Hürden durch den Brexit hätte für den Wirtschaftsstandort Sachsen spürbar negative Auswirkungen», betonte Kirpal.
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