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Exxon und die Klimakrise: Eine Rechnung für die Umweltschäden

Exxon und die Klimakrise: Eine Rechnung für die Umweltschäden
Symbolbild Klimakrise / pixabay Terranaut
Von: Eberhard Grün

Die Klimaschäden nehmen weltweit zu, und es wird immer deutlicher, dass die Verursacher zur Verantwortung gezogen werden müssen. Eine Studie hat nun berechnet, was die großen Öl-, Gas- und Kohlekonzerne für ihre Rolle in der Klimakrise zahlen sollten.

Die Auswirkungen des Klimawandels

Überflutungen, Erdrutsche und verwüstete Felder sind nur einige der sichtbaren Auswirkungen des Klimawandels. Die Unwetter in Norditalien, die auf eine extreme Trockenheit folgten, verursachten Schäden in Milliardenhöhe. Die Regierung erkennt an, dass der Klimawandel solche Extreme verstärkt und spricht von Milliarden, die für die Prävention benötigt werden.

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Die wirtschaftlichen Schäden des Klimawandels

Eine Umfrage unter 738 Klimaökonomen ergab, dass die zu erwartenden weltweiten wirtschaftlichen Schäden durch die Erderwärmung im Schnitt auf knapp 100 Billionen US-Dollar für die Zeit zwischen 2025 und 2050 geschätzt werden. Die Frage ist, wer für diese Kosten aufkommen sollte.

Die Verursacher der Klimakrise

Eine Studie von Forschern aus Italien und den USA hat nun die Emissionen der 21 global führenden Erdöl-, Erdgas- und Kohleproduzenten seit 1988 analysiert. Auf dieser Basis berechneten sie deren jeweiligen Anteil an den künftigen Schäden und damit auch an den Schadenskosten.

Die Rolle von Exxon Mobil

Die Studie zeigt, dass Konzerne wie Saudi Aramco, Exxon Mobil, Shell und BP für mindestens 5,4 Billionen Dollar verantwortlich sind. Exxon Mobil müsste beispielsweise 18 Milliarden Dollar pro Jahr aufbringen, was angesichts eines Profits von 56 Milliarden Dollar im Jahr 2022 durchaus machbar erscheint. Die Autoren der Studie schlagen vor, die Konzerne nur mit einem Drittel an ihren Schadenskosten zu beteiligen, den Rest sollen zu gleichen Teilen die Regierungen und die Verbraucher zahlen.

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Eberhard Grün
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Eberhard Grün

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