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Einsatzkräfte bei Großbrand im Elbe-Elster-Kreis aufgestockt

Qualm von Glutnestern und kleineren Feuern steht in einem Wald im Landkreis Elbe-Elster. / Foto: Sebastian Willnow/dpa
Qualm von Glutnestern und kleineren Feuern steht in einem Wald im Landkreis Elbe-Elster. / Foto: Sebastian Willnow/dpa

Zur Bekämpfung des großen Waldbrandes im Elbe-Elster-Kreis sind die Einsatzkräfte wieder aufgestockt worden. Aktuell kämpfen nach Angaben des Landkreises 360 Feuerwehrleute im Brandgebiet von Kölsa-Rehfeld auf insgesamt rund 430 Hektar vom Boden aus gegen die Flammen. Zuvor hatte eine Drohne den Angaben zufolge exakte Einsatzinformationen geliefert. Am Vormittag waren zunächst 250 Einsatzkräfte vor Ort. Die für Freitag angekündigten 400 Kräfte seien zu spät benachrichtigt worden und so kurzfristig nicht einsatzfähig, hatte ein Kreissprecher am Morgen erklärt.

Auch Transporthubschrauber der Bundeswehr stehen in Bereitschaft, um beim Löschen jederzeit Unterstützung zu leisten. Zwei Pionierpanzer der Bundeswehr helfen beim Schneisen- und Wegebau und unterstützen die Hilfsorganisation @fire. Diese brennt seit den Morgenstunden an der Bundesstraße 183 Vegetation gezielt ab, um zu verhindern, dass Totholz Feuer fängt. So soll den Angaben zufolge ein Übergreifen des Feuers auf andere Gebiete verhindert werden. Die Flächen werden auf einer Gesamtlänge von 1300 Metern vorbeugend mit biologisch abbaubaren Flüssigbrennstoffen behandelt.

Die Bundeswehr ist mit insgesamt sechs Hubschraubern zur Erkundung und für den Löscheinsatz dabei. Wasserwerfer der Polizei und weitere Tanklöschfahrzeuge der Bundeswehr unterstützen die Kräfte vor Ort. Seit dem Morgen half zudem ein Löschpanzer aus Sachsen bei der Brandbekämpfung in einem munitionsbelasteten Gebiet.

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