Dresden - Die Arbeit von Pathologen wird mittelfristig von Künstlicher Intelligenz (KI) unterstützt werden. In vielen Bereichen der Krebsdiagnostik engagieren sich mittlerweile international agierende Unternehmen, KI-basierte Analysen zur Untersuchung von Krebsgewebe zu entwickeln. In diesem Geschäftsfeld ist nun auch ein Dresdner Startup dabei, welches eng mit dem Institut für Pathologie des Carl Gustav Carus Universitätsklinikum Dresden (UKD) und anderen assoziierten wissenschaftlichen Einrichtungen am klinischen Campus in Dresden zusammenarbeitet.
Als erstes Produkt hat Katana Labs eine Lösung für eine wichtige Brustkrebs-Diagnostikmethode entwickelt. Die sogenannten "HER2-Genamplifikationsdiagnostik" bei Brustkrebs kann durch den KI-gestützten Analyseprozess von Katana Labs entscheidend beschleunigt werden. Dabei analysiert die KI names PAIKON - bestehend aus speziell trainierten neuronalen Netzwerken - die Krebszellen in den Biopsien und Resektaten. Dies ermöglicht den Pathologen eine präzisere und schnellere Bewertung der Proben.