ADHS ist längst kein reines Kinderthema mehr. Auch Millionen Erwachsene sind betroffen – und viele von ihnen wissen es lange Zeit nicht. Unaufmerksamkeit, Konzentrationsprobleme, impulsives Verhalten, emotionale Achterbahnfahrten: Die Symptome können das Leben in Beruf, Partnerschaft und Alltag erheblich belasten. Wer den Verdacht hegt, selbst unter ADHS zu leiden, steht aber oft vor einer ersten Hürde: einen Termin für die ADHS-Diagnose zu bekommen.
ADHS – was steckt dahinter?
Die Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) zählt zu den häufigsten psychischen Störungen, auch bei Erwachsenen. Typische Symptome sind Probleme mit Aufmerksamkeit, Organisation, Impulsivität, aber auch innerer Unruhe oder Überforderung in stressigen Situationen. Wie die AOK beschreibt, treten die Beschwerden meist schon in der Kindheit auf, bleiben aber bei vielen Erwachsenen unerkannt. Unbehandelt kann ADHS zu beruflichen Schwierigkeiten, Beziehungsproblemen oder sogar Depressionen und Angststörungen führen (Quelle AOK).