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dresden|exist: Universitäres Gründer-Einmaleins

27.03.2017 von

Die Gründerszene an der TUD wird maßgeblich bestimmt durch dresden|exists.

Am Anfang ist die Idee. Und wer zahlt?

dresden|exists ist der Partner, um mit Ideen aus der Dresdner Wissenschaft neue Wirtschaftskraft zu schaffen. Seit 15 Jahren begleitet dresden|exists Studierende, Absolventen und Wissenschaftler individuell von der ersten Idee bis zur Umsetzung im eigenen neuen oder einem etablierten Unternehmen. Um Ideen optimal umzusetzen, bietet dresden|exists individuelle Beratung, ein umfassendes Angebot aus Informations- und Qualifizierungsveranstaltungen sowie gezielten Kontakt zu Partnern, die weitere Kompetenzen und Unterstützung für die Gründer bereitstellen. www.dresden-exists.de

Dr. Frank Pankotsch, Geschäftsführer von dresden|exists

Dr. Frank Pankotsch, Dresden-Exists: „Der Gründerradar des Stifterverbandes erfasst sehr breit alle Aktivitäten, die zu einer sog. Gründungskultur beitragen – von der allgemeinen Information und Sensibilisierung für das Thema, über entsprechende Qualifizierungsangebote bis hin zur konkreten Unterstützung für Gründungen. Die Technische Universität Dresden hat als eine der ersten Hochschulen in Deutschland vor mehr als 15 Jahren begonnen, entsprechende Maßnahmen aufzubauen und bietet diese mit der Gründungsinitiative dresden|exists bis heute an.

Welche Stärken hat die TUD bezüglich der Gründerszene? 

Eine Stärke liegt dabei im konkreten Output, also der erfolgten Unternehmensgründungen sowie den Erfolgen bei deren Finanzierung. Mit ca. 20 Ausgründungen pro Jahr steht die TU Dresden gut da. Das zeigt u.a. die überdurchschnittliche Punktzahl in diesem Indikator im Gründungsradar. Weiterer Beleg für die erfolgreichen Gründungsvorhaben ist das Abschneiden der TU Dresden im EXIST- Programm des Bundeswirtschaftsministeriums, mit dem auf Basis des Urteils einer Expertenjury Finanzierungen für Startups bereitgestellt werden. In diesem Programm zählt die TU Dresden seit langem zu den TOP10 der erfolgreichen Antragsteller unter den deutschen Hochschulen.

Ein Beispiel dafür ist die Kiwigrid GmbH, eine Ausgründung, die Europas führende Energie-Plattform im Internet der Dinge entwickelt und betreibt. 2008 mit einem EXIST-Gründerstipendium an der TU Dresden gestartet, beschäftigte das Unternehmen im letzten Jahr bereits über 100 Mitarbeiter. Zuletzt konnte kiwigrid eine zweistellige Millionen-Finanzierung einwerben und namhafte Unternehmen wie LG Electronics oder die RWE-Tochter innogy als Partner gewinnen.

Was ist aktuell in Dresden?

Die Technische Universität Dresden ist eine der elf deutschen Exzellenzuniversitäten. Dieser Stärke in der Forschung entsprechend, legt die TU Dresden auch beim Thema Ausgründungen einen Schwerpunkt auf solche Gründungen, deren Produkte oder Dienstleistungen auf Forschungsergebnissen basieren. Solche Hightech-Gründungen zeichnen sich lt. Studien wie dem KfW/ZEW-Gründungspanel durch einen höheren Beschäftigungsbeitrag pro Unternehmen aus und erwirtschaften im Mittel höhere Umsätze als Unternehmen in Nicht-Hightech-Branchen. Dieser Fokus wird auch in den Zahlen des Gründungsradars deutlich: An der TU Dresden basieren rund 21 Prozent der Gründungen auf patentgeschützten Technologien der Hochschule, während es bundesweit nur 12 Prozent der Ausgründungen sind. Auch der Anteil an Kapitalgesellschaft im Gegensatz zu Personengesellschaften oder Einzelunternehmen ist an der TU Dresden mit 64 Prozent aller Gründungen etwa doppelt so hoch wie im Durchschnitt aller im Gründungsradar erfassten deutschen Hochschulen.“
Vielen Dank an Kim Magister, Pressesprecherin der TUD und Dr. Frank Pankotsch

Fotos: TUD , Eckold

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