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Nach Saisonabbruch: Winkler hat Verständnis für Klagen

Hermann Winkler, Präsident des des Sächsischen Fußballverbandes (SFV). Foto: Sebastian Willnow/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild
Hermann Winkler, Präsident des des Sächsischen Fußballverbandes (SFV). Foto: Sebastian Willnow/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Nach dem beschlossenen Saisonabbruch der Regionalliga Nordost sowie der beiden Oberligen des Nordostdeutschen Fußballverbandes hat Präsident Hermann Winkler Verständnis für mögliche rechtliche Anfechtungen. «Klagen ist ihr gutes Recht. Ich bin da überhaupt nicht böse. Auch wir können Fehler machen», sagte der 57-Jährige am Samstag.

Das NOFV-Präsidium hatte am Freitag den Saisonabbruch beschlossen, durch den aus den Oberliga-Staffeln je zwei Teams absteigen sollen. Die betroffenen Clubs Wacker Nordhausen und der Brandenburger SC Süd hatten bereits im Vorfeld Widerstand dagegen angekündigt.

Laut Winkler habe das Präsidium versucht, «möglichst rechtssicher zu handeln». Glücklich ist der NOFV-Boss nicht darüber, dass aufgrund der Coronavirus-Pandemie bereits zum zweiten Mal eine Saison abgebrochen werden musste. «Ich bin zufrieden, dass nun Klarheit herrscht. Aber ich finde, dass das eine bittere Entwicklung ist», sagte Winkler. «Ich habe Verständnis für alle, die jetzt grummeln. Aber wenn man in der Verantwortung steht, muss man auch in schwierigen Situationen Entscheidungen treffen.»

Um eine einheitliche Tabelle in den Ligen zu bekommen, soll die Quotientenregel angewendet werden. Dadurch steigt Viktoria Berlin direkt in die 3. Liga auf. Aus der Regionalliga muss der Bischofswerdaer FV als Schlusslicht den Gang in die Oberliga antreten. Der Club aus der Oberlausitz hatte ohnehin angekündigt, sich im Fall eines Abbruchs freiwillig zurückziehen zu wollen. Über den Aufstieg in die Regionalliga können sich die Oberliga- Spitzenreiter FC Eilenburg und der ehemalige Bundesligist Tasmania Berlin freuen.

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Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH