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LSB Sachsen bedauert Berliner Rückzug bei Olympia-Bewerbung

LSB Sachsen bedauert Berliner Rückzug bei Olympia-Bewerbung
Der Kanupark Markkleeberg ist weiter mit im Olympia-Rennen. (Archivbild) / Foto: Hendrik Schmidt/dpa
Berlin zieht seine Olympia-Bewerbung zurück – Sachsens Landessportbund bedauert diese Entwicklung. Nun hofft man auf die Ost-Standorte Markkleeberg und Rostock-Warnemünde.

Der Landessportbund Sachsen hat den Rückzug der Berliner Olympia-Bewerbung mit Enttäuschung aufgenommen. «Wir bedauern den Rückzug von Berlin+ sehr. Leipzig und Sachsen waren mit großer Überzeugung Teil dieses Konzepts. Die gemeinsame Bewerbung hat gezeigt, welches Potenzial in der Verbindung einer internationalen Metropole mit starken Sportstandorten und großer Sporttradition in den Regionen liegt», eerklärte LSB-Präsident Frank Pfeil in einer Pressemitteilung. 

Zwei Tage vor der Entscheidung über den deutschen Kandidaten hat Berlin seine Bewerbung zurückgenommen. Die Metropole wollte sich mit dem Konzept «Berlin+» gemeinsam mit Brandenburg, Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern um die Austragung der Olympischen und Paralympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044 bewerben. Berlin galt vor der Entscheidung des Deutschen Olympischen Sportbunds (DOSB) am Samstag hinter München und Köln-Rhein-Ruhr nur noch als Außenseiter.

Volle Unterstützung aus Sachsen bei deutscher Bewerbung

Positiv bewertet der LSB Sachsen, dass mit der Bewerbung Köln-Rhein-Ruhr der Kanupark in Markkleeberg und der Segelstandort Rostock-Warnemünde weiter im Rennen sind. «Das ist ein starkes Signal für den Anspruch, Olympische und Paralympische Spiele als gesamtdeutsches Projekt zu verstehen», meinte Pfeil und ergänzte vor der Entscheidung an diesem Samstag in Baden-Baden: «Diesem Votum wollen wir nicht vorgreifen: Sowohl München als auch Köln-Rhein-Ruhr können im Falle ihrer Wahl auf die vorbehaltlose Unterstützung des organisierten Sports in Sachsen zählen.» 

Bei der Abgeordnetenhauswahl am vergangenen Sonntag wurde der schwarz-rote Senat, der die Pläne vorangetrieben hatte, in Berlin abgewählt. Wahlsiegerin Elif Eralp (Linke), die neue Regierende Bürgermeisterin werden könnte, ist Olympia-Gegnerin und hatte bereits den Bewerbungsprozess samt Kosten kritisiert. Auch die Grünen, die voraussichtlich Teil einer Regierung werden, lehnen die Pläne in der Hauptstadt ab.

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