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Ein Spiel der Nerven

02.01.2017 von

SG Pirna/Heidenau III - SG Klotzsche II 20:17 (9:9)


Endlich ist es wieder soweit. An einem verregneten Sonntag, den 15.09.2013 hatte die 3. Frauenmannschaft der SG Pirna-Heidenau ihren Saisonauftakt vor heimischem Publikum und das erste Spiel gegen die Sportfreundinnen der SG Klotzsche II.


Es sollte ein Spiel der Nerven für beide Trainer werden.
Schon in der Anfangsphase gestaltete sich das Spiel sehr spannend, da beide Mannschaften eine sehr solide Abwehr aufzuweisen hatten und somit kaum Tore aus dem Rückraum zugelassen wurden. Nach sechs Minuten stand es 2:2. Ab diesem Zeitpunkt sollte sich das Blatt jedoch wenden. Die Gäste konnten durch mehrere Gegenstöße drei Tore in Folge erzielen und somit ihre Führung ausbauen. Bis zur 26. Minute konnten sich die Frauen aus Klotzsche behaupten. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit schien die SG wieder in ihre alte Form zu finden und nutzte die ein oder andere Chance um ihre Aufholjagd zu beginnen.

Mit einem Unentschieden von 9:9 und einer guten Ausgangsposition gingen wir in die verdiente Pause.
In der Kabine wurde über gewisse Probleme in der Abwehr sowie im Angriff gesprochen. Außerdem setzten wir uns mit einigen Möglichkeiten auseinander wie wir das Spiel trotz schwach besetzter Auswechselbank gewinnen können.

Motiviert und erholt gingen wir in die 2. Halbzeit und setzten sofort alle besprochenen Punkte im Spiel um. Die Gegnerinnen wurden förmlich dazu gezwungen Fehler zu machen, da unsere Abwehr noch sicherer als zuvor stand und wir uns untereinander halfen. Jedoch wollten sich die Frauen aus Klotzsche nicht so leicht geschlagen geben und nahmen in der 45. Minute ihre 2. Auszeit. Danach schienen sie wie ausgewechselt. Sieben Minuten lang gaben sie uns keinerlei Chancen, nahmen uns die Bälle ab und erzielten ein Tor nach dem Anderen. Keine Mannschaft konnte sich jedoch erheblich absetzen, wodurch es nach 52 Minuten 15:16 stand.

Da wir den Sieg nicht aus der Hand geben und einen guten Saisonauftakt hinlegen wollten, nahmen wir alle Kräfte noch einmal zusammen und konnten durch drei aufeinander folgende Gegenstöße die spannende Partie für uns entscheiden. Das Spiel endete mit einem 20:17 und wir waren mehr als glücklich und zufrieden mit unserer Leistung.

Es spielten: Sandra Strelow (Tor), Mandy Rosenhahn (8), Monique Regett (2), Nicole Altmann (3), Ines Martin, Maria Knoch (3), Kathleen Bomsdorf (2/2), Carola Oehme , Kerstin Hering, Roswitha Berger
Auf der Bank: Sebastian Berger

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