Immer mehr Menschen geraten in die Schuldenfalle. Hiermit ist gemeint, dass ihre Schulden so hoch sind, dass sie dauerhaft nicht durch die regelmäßigen Einnahmen ausgeglichen werden können. Durch Zins und Zinseszins steigt die Verschuldung dann immer weiter an, bis sie gar nicht mehr beglichen werden kann. Es gibt verschiedene Strategien, um sich vor solchen Schuldenfallen zu schützen. Insbesondere ist es empfehlenswert, bestehende Kredite zu bündeln. Was das bedeutet, wie es funktioniert und welche Vorteile hiermit verbunden sind, erfahren Interessierte im Folgenden.
Darum lohnt es sich, mehrere Kredite zu bündeln
Wie hoch die Kreditzinsen bei einem Ratenkredit sind, hängt nicht zuletzt von der Kreditsumme ab. Grundsätzlich ist es so, dass für geringe Kreditsummen höhere Kreditzinsen anfallen. Ansonsten würden Banken und Kreditinstitute mit kleinen Kreditsummen kein Geschäft machen, weil sie einen zu hohen bürokratischen Aufwand hätten. Bei hohen Kreditsummen können hingegen günstigere Zinsen angeboten werden, da allein aufgrund der Summe bereits gute Gewinne erwirtschaftet werden.
Deutlich wird das an Kreditsummen in Höhe von 1.000 €, 2.000 € und 3.000 €. Deren Kreditzinsen liegen durchschnittlich 45% höher als dies bei einem Ratenkredit über 14.000 € der Fall wäre. Entsprechend kostet es deutlich mehr viele kleine Kredite parallel laufen zu lassen, als diese in einen großen Kredit zu bündeln. Besonders teuer ist der sogenannte Dispokredit. Das liegt daran, dass Kreditnehmer nicht angeben müssen, wofür sie das Geld ausgeben und wann sie es zurückzahlen. Diesen Unsicherheitsfaktor lassen sich Banken und Kreditinstitute gut bezahlen. Deswegen ist es besonders klug, wenn Kreditnehmer den Dispo umschulden.
