Die Nutzung von Wasserstoff im Haushalt wäre etwa viermal gefährlicher als Erdgas, so eine Sicherheitsbewertung im Auftrag der britischen Regierung. Ja, Sie haben richtig gelesen. Viermal gefährlicher. Das ist, als würde man freiwillig einen Tiger anstelle einer Hauskatze als Haustier halten.
Der Bericht, erstellt von der Ingenieurberatung Arup für das Hy4Heat-Programm des Department for Business Energy & Industrial Strategy, fand heraus, dass die jährlich vorhergesagte Anzahl von Gasexplosionen in britischen Haushalten mehr als vervierfachen würde, wenn Erdgas durch Wasserstoff ersetzt würde - von neun auf 39. Das ist, als würde man von einem gelegentlichen Feuerwerk zu einem täglichen Bombardement wechseln.
Und es wird noch schlimmer. Dies würde durchschnittlich 25,6 Küchenexplosionen pro Jahr und 13,8 "ganze Erdgeschoss-Explosionen" beinhalten, verglichen mit 5,7 und 3,3 bei Erdgas. Stellen Sie sich vor, Sie kochen Ihr Abendessen und plötzlich verwandelt sich Ihre Küche in ein Inferno. Gleichzeitig würde die vorhergesagte Anzahl der durch häusliche Explosionen verletzten Personen von 17 auf 65 steigen. Das ist kein kleiner Kratzer, das sind ernsthafte Verletzungen.
Anmerkung: Sry für den platten Schreibstil. Doch inmitten dieser endlosen Debatte über Technologieoffenheit 🤮, bei der wir das eigentliche Thema des Klimaschutzes so drastisch in den Hintergrund drängen, konnte ich nicht anders, als meinen inneren Springer zu wecken. Die nächsten Artikel werden wieder sachlicher, vorerst, wahrscheinlich oder 😉