Die CDU will Unternehmensgründern in Ostdeutschland BAföG zahlen - als eine Art Pilotprojekt für Deutschland zur Unterstützung von Neueinsteigern in die Selbstständigkeit. Das geht aus einem Papier der CDU wenige Tage vor der Bundestagswahl hervor, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Es ist überschrieben mit «Für einen neuen Aufbruch Ost». Impulse dazu kamen von den fünf ostdeutschen Landesverbänden der Partei. Mit einem finanziellen Zuschuss in Form eines BAföG solle ein unbürokratisches Instrument für Gründer geschaffen werden, heißt es darin.
Zudem sollen Gründer in den ersten drei Jahren nach ihrem Start von staatlichen Berichts- und Dokumentationspflichten befreit werden. Antrags - und Genehmigungsverfahren werden nach den Vorstellungen der CDU vereinfacht.