Die CDU/CSU plant die Verabschiedung ihrer eigenen "Agenda für Deutschland", um sich klar von der Ampel-Koalition abzugrenzen. Das Papier mit dem Titel „Agenda für Deutschland“, über das die Deutsche Presse-Agentur berichtete, soll vor allem eine stärkere Belastungsreduzierung für Mittelschicht und Unternehmen fordern, während es gleichzeitig auf eine "Hightech Agenda" für Deutschland abzielt. Ein weiterer prominenter Punkt der Agenda ist die strikte Ablehnung des Heizungsgesetzes und der Ruf nach einer Abschaffung der Erbschaftsteuer für das Elternhaus.
Zehn-Punkte-Plan zur Wiederbelebung der Union
Die Agenda umfasst folgende zehn Punkte:
- Umfangreiche Steuer- und Abgabensenkungen
- Strikte Ablehnung des Heizungsgesetzes
- Abschaffung der Erbschaftsteuer auf das Elternhaus
- Deutliche Verringerung illegaler Migration
- Dauerhafte Anhebung der Verteidigungsausgaben
- Eine "Hightech Agenda" für Deutschland
- Ein "Belastungsmoratorium" für Unternehmen
- Härteres Vorgehen gegen Clan-Kriminalität
- Ein "Frauensicherheits-Paket"
- Ein "Nato-Rüstungsabkommen"
Fokus auf Sicherheit und Technologie
Die CDU/CSU will zudem ein "Frauensicherheits-Paket" ins Leben rufen, das härtere Maßnahmen gegen Gewalt gegen Frauen umfasst. Darunter fällt auch der Einsatz von Fußfesseln zur digitalen Überwachung von Gewalttätern und zur Verhinderung von Verstößen gegen Näherungsverbote.
Zusätzlich zu einer dauerhaften Erhöhung der Verteidigungsausgaben plädiert die Union für ein "Nato-Rüstungsabkommen". In diesem Zusammenhang wird argumentiert, dass sich "die Nato-Staaten untereinander [...] freimachen [sollen] von Vorschriften des Rüstungsexports oder des Vergaberechts", um Verwaltungsbürokratie zu vermeiden.
Mit dieser neuen Agenda hofft die Union, sich von den anderen Parteien der Ampel-Koalition zu differenzieren und die Grundlage für zukünftige politische Erfolge zu schaffen.