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Windpark Baeyerhöhe: Schwertransporte durch Tanneberg und Schmiedewalde

Windpark Baeyerhöhe: Schwertransporte durch Tanneberg und Schmiedewalde
Die Ampel muss weg: Schwertransporte durch Ortsteile von Klipphausen. Foto: Mirko Knöfel
Von: Meißen News
Vom 4. bis 18. August kommt es in den Klipphausener Ortsteilen Tanneberg und Schmiedewalde zu Einschränkungen durch Schwertransporte zum Windpark Baeyerhöhe.

Windparks sind nicht sehr populär im Landkreis Meißen. Es gibt einen starken Widerstand gegen diese Projekte, vor allem im Großenhainer und Lommatzscher Raum. Im Windpark Baeyerhöhe in der Gemeinde Klipphausen sollen wohl fünf zusätzliche Windkraftanlagen mit einer Gesamtleistung von voraussichtlich rund 30 Megawatt entstehen. Die Windräder können eine Nabenhöhe von 119 bis 148 Meter, die Rotoren einen Durchmesser von 162 Meter haben. Möglich sind laut Experten sogar Höhen von über 200 Metern.

Nach jahrelangen Debatten wird es jetzt wohl langsam ernst. Im Zeitraum vom 4. bis voraussichtlich 18. August werden Schwertransporte von der A 14-Anschlussstelle Nossen-Ost zum Windpark Baeyerhöhe durchgeführt, teilte Bürgermeister Mirko Knöfel über Social Media mit. Diese Transporte hätten erhebliche Auswirkungen auf die Verkehrssituation in den betroffenen Ortsteilen Tanneberg und Schmiedewalde.

So gebe es temporäre Einschränkungen, die während des Transportvorgangs notwendig werden. In Tanneberg müssen die Fußgängerampeln vorübergehend außer Betrieb genommen und zurückgebaut werden. Dies werde die Fußgängerüberquerung in diesem Bereich erheblich beeinflussen und erfordere besondere Aufmerksamkeit von den Anwohnern und Besuchern.

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Zusätzlich werde es erforderlich sein, in Tanneberg und Schmiedewalde einzelne Straßenlampen sowie Stromkabel abzubauen. Durch diese Maßnahmen könne es punktuell zu Stromunterbrechungen kommen, über die die betroffenen Haushalte rechtzeitig durch den Netzbetreiber informiert werden. Die Fahrzeuge benötigen den Platz für einen sicheren Transport der großformatigen Komponenten wie Rotorblätter und Turmaufbauten zum Windpark. 

Nach Abschluss der Maßnahme werden die betroffenen Ampelanlagen und Lichtmasten wieder in Betrieb genommen. Die Kosten für alle durchgeführten Arbeiten werden vollständig vom verantwortlichen Logistikunternehmen getragen, sodass die Gemeinden keine finanziellen Belastungen hinnehmen müssen.

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