Eine Lernexpedition in Nünchritz bot Teilnehmern einen Einblick in die aktuellen Ansätze von Wacker zur Förderung nachhaltiger Industrieprozesse. Werkleiterin Dr. Jutta Matreux führte am Donnerstag durch eine Werkbesichtigung, in der die vielseitigen Möglichkeiten zur Kreislaufführung von Rohstoffen präsentiert wurden. Das teilte das Unternehmen mit.
Diese Art der Ressourcennutzung ist ein zentraler Bestandteil der Produktionsstrategie am Standort, wo Abfall- und Nebenprodukte gezielt wiederverwendet werden. Dr. Matreux erklärte, dass jede Form von Reststoffen entweder als Rohstoff oder in Form von Energie in den Produktionsprozess zurückgeführt wird. So konnte der Verbrauch an Rohstoffen und Energie über viele Jahre hinweg kontinuierlich gesenkt werden, was nicht nur der Effizienz, sondern auch der Umwelt zugutekommt.
Im Rahmen dieser Expedition wurden auch Erkenntnisse zu energieeffizienten Verfahren und der Nutzung erneuerbarer Energien ausgetauscht. Experten aus verschiedenen Bereichen wie der Luft- und Raumfahrt sowie der energieintensiven Industrie konnten praxisnahe Lösungsansätze gewinnen. Ziel der Initiative war es, Impulse zur Verstärkung der Wettbewerbsfähigkeit und zur Erreichung der Klimaziele in Europa zu liefern.