Eine Ausstellung auf Schloss Colditz zeigt Bilder des Kriegsfotografen Robert Capa. Er dokumentierte vor 80 Jahren die Befreiung Leipzigs durch US-amerikanische Truppen. Am 22. August wird die Ausstellung mit einem Empfang und einer Führung eröffnet. Das teilte Schlösserland Sachsen am Donnerstag mit.
Der Kriegsfotografen Robert Capa (1913 – 1954) hatte die Truppen seit dem D-Day von Frankreich bis nach Mitteldeutschland begleitet. Die Sonderausstellung „Capa in Colditz“ zeigt 20 Fotografien und ist bis Ende November 2026 im Gewölbekeller des Schlosses zu sehen. Der Zugang ist kostenfrei und während der regulären Öffnungszeiten des Museums möglich.
Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit dem Capa-Haus Leipzig. Ab 1. September 2025 wird Schloss Colditz mit seinen historischen Fotografien und legendären Fluchtgeschichten zu Gast im Leipziger Capa-Haus sein. Die Bilder von Robert Capa werden vom International Center of Photography aus New York zur Verfügung gestellt. Ergänzt werden seine Bilder in der Ausstellung von Fotografien, die den Tag der Befreiung in Colditz zeigen. Unter den US-amerikanischen Truppen der 69. Infanteriedivision befand sich J. Malan Heslop, der als Mormone nicht zum Kampfeinsatz verpflichtet war, aber als Reporter und Fotograf seinen Dienst absolvieren musste. Er hat in wenigen Bildern die Befreiung des Schlosses dokumentiert.