Vertreter benachbarter Kommunen sowie Unternehmer aus Riesa und Umgebung waren am 2. Februar zu Gast beim Sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer in der Sächsischen Staatskanzlei. Es ging vorrangig um verkehrs- und wirtschaftspolitische Fragen. Das teilte Feralpi Stahl mit.
Kernthemen des Gesprächs waren der Ausbau der Bundesstraßen B 169 und B 98, die Zukunft eines ICE-Halts in Riesa sowie der Abbau bürokratischer Hürden für Unternehmen. Die Anwesenden betonten, dass leistungsfähige Straßenverbindungen und ein Schienenanschluss von zentraler Bedeutung für die Mobilität und Erreichbarkeit der Region sind. Die Vertreter aus Kommunen und Wirtschaft führten aus, wie sehr eine funktionierende Verkehrsanbindung die Wettbewerbsfähigkeit vor Ort stärkt, Fachkräfte anzieht und regionale Entwicklungschancen verbessert. Insbesondere der mögliche ICE-Halt in Riesa wurde als Faktor genannt, der die Verbindung in den Fernverkehr deutlich verbessern und damit den Wirtschaftsstandort Riesa langfristig stabilisieren könnte.
Ministerpräsident Michael Kretschmer nahm sich Zeit für den offenen Austausch und zeigte Verständnis für die Anliegen. Er betonte die Bedeutung einer engen Abstimmung zwischen Landes-, Kommunal- und Bundesebene sowie die Notwendigkeit, Planungs- und Genehmigungsverfahren zu beschleunigen. Konkrete Schritte wie intensivere Koordination, Prüfung von Fördermöglichkeiten und der Abbau von Verwaltungshemmnissen wurden vereinbart.
Die Teilnehmer dankten dem Ministerpräsidenten für das Gespräch und die Bereitschaft zur weiteren Begleitung der Projekte.