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Thiendorf ist stolz auf den neuen Kunstrasenplatz

Symbolbild Kunstrasenplatz / pixabay planet_fox
Symbolbild Kunstrasenplatz / pixabay planet_fox

Bei seinem Besuch in Thiendorf traf Landrat Ralf Hänsel den Bürgermeister Dirk Mocker und den Vereinsvorsitzenden Mirko Tillner am neuen Kunstrasenplatz. Ärger gibt es mit dem Zensus.

In unmittelbarer Nachbarschaft der Gemeindeverwaltung Thiendorf liegt der neue Kunstrasenplatz des Landsportverein 61 Tauscha e. V. (LSV), des größten Sportvereins der Gemeinde. Dort traf Landrat Ralf Hänsel bei seinem Gemeindebesuch nicht nur auf Bürgermeister Dirk Mocker, sondern auch auf Mirko Tillner – den Vereinsvorsitzenden.

„Ich wollte den Besuch des Landrates gern für eine positive Botschaft nutzen“, sagt Bürgermeister Dirk Mocker. „Denn an vielen Stellen funktioniert ganz vieles auch richtig gut. Und auf den neuen im März eingeweihten Kunstrasenplatz sind die Vereinsmitglieder mächtig stolz und das zu Recht.“

600.000 Euro sind in den neuen Platz geflossen. 300.000 Euro kamen – dank großer Beharrlichkeit von Verein und Gemeinde – aus der Sportförderung. Der Verein mit rund 300 Mitgliedern konnte einen Eigenanteil von 60.000 Euro einbringen. Weitere 240.000 Euro konnte die Gemeinde Thiendorf nach einem einstimmigen Gemeinderatsbeschluss beisteuern. Hinzu kommen viel Eigenleistung der Mitglieder und viel Unterstützung der lokalen Wirtschaft, sei es beim Ausbaggern der Fläche und der Entsorgung des Aushubs oder bei dem von einem Metallbaubetrieb gesponsorten Geländer.

„Es ist beeindruckend, wie die dörfliche Gemeinschaft mit viel Engagement und aus einem lebendigen Vereinswesen heraus hier etwas wirklich Großartiges geschaffen hat“, so Landrat Ralf Hänsel. Denn durch den Platz erweitern sich die Trainingsmöglichkeiten im Winter, in dem bisher nur eine Halle für viele Sportlerinnen und Sportler verschiedener Sportarten zur Verfügung stand.

Landrat Ralf Hänsel freute sich auch, dass sich der Generationswechsel im Verein erfolgreich vollzieht: „Es ist schön zu sehen, wie junge Menschen bereit sind, in die Fußstapfen der älteren Generation zu treten und das auch schaffen. Dass dabei neue Wege beschritten werden, beispielsweise bei der Spendeneinwerbung mit einem eigens dafür produzierten Imagevideo, ist doch eine schöne Entwicklung.“

Auch im anschließenden kommunalpolitischen Dialog ging es in Thiendorf mit positiven Botschaften weiter. So dankte Bürgermeister Dirk Mocker für die gute Zusammenarbeit mit der unteren Naturschutzbehörde bei der Pflege der Gewässer II. Ordnung. Dieses Gewässernetz erstreckt sich in der Gemeinde Thiendorf auf immerhin 97,3 Kilometer Länge.

Der Zensus beschäftigt die Gemeindeverwaltung. „Wir haben gegen die aktuelle Datenfeststellung Klage eingereicht. Die Zahlen haben für uns erhebliche finanzielle Auswirkungen, beispielsweise auf die Umlagenhöhe“, so Dirk Mocker. Auch das Thema Windkraft beschäftigt die ländliche Gemeinde mit 14 Ortsteilen. Landrat Ralf Hänsel erläuterte daher in seiner Funktion als Vorsitzender des zuständigen Regionalen Planungsverbandes Oberes Elbtal die aktuellen Entwicklungen.

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