Die Landesdirektion Sachsen (LDS) und das Hauptzollamt Dresden haben 2025 in Sachsen 44 Lieferungen aus Nicht-EU-Ländern als gefälschte Arzneimittel eingestuft und sichergestellt. Betroffen waren spezielle Honige, Kräuterpasten und Trinkschokoladen, die in 29 Fällen Potenzmittel und in 15 Fällen Appetitzügler enthielten. Die Waren konnten so nicht in den Verkehr gelangen. Das teilte die Landesdirektion mit.
Verdächtige Sendungen wurden von Beamten des Hauptzollamtes Dresden festgestellt und vorläufig in Verwahrung genommen. Apotheker der Landesdirektion übernahmen die weitere Prüfung und Einordnung. Wo es erforderlich war, wurden Laboruntersuchungen veranlasst, um nichtdeklarierte Wirkstoffe eindeutig nachzuweisen. „Wir schützen gemeinsam mit dem Hauptzollamt die Verbraucher vor Lebensmitteln, die illegal mit Arzneiwirkstoffen versetzt sind. Diese Produkte können gesundheitliche Schäden hervorrufen. Arzneimittel mit den festgestellten Wirkstoffen sind in Deutschland zulassungs- und verschreibungspflichtig und werden nur unter ärztlicher Aufsicht eingesetzt“, so LDS-Präsident Béla Bélafi.