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Influenzawelle erreicht den Landkreis Meißen

Symbolbild Influenza / pixabay flockine
Symbolbild Influenza / pixabay flockine

Offenbar wirkt der aktuelle Grippeimpfstoff schlechter gegen die neue Grippe-Variante.

Überall schnieft und hustet es. Die Grippewelle hat den Landkreis Meißen erreicht. Aber nicht nur Influenzaviren machen den Menschen das Leben schwer, auch Covid meldet sich wieder und der RSV-Virus. "Ich habe 25-jährige mit Influenza im Krankenhaus gesehen, die hat aus ausgenockt", sagte eine Hausärztin. Auch Impfdurchbrüche werden gemeldet. Sie verursachen bei den Geimpften einen milderen Verlauf und ersparen ihnen immerhin das Krankenhaus.

Im Landkreis Meißen haben sich nach den jüngsten Zahlen der Landesuntersuchungsanstalt in der vierten Januarwoche 158 Landkreisbewohner mit Influenza angesteckt. In ganz Sachsen waren es 3.255. Hauptgrund für die hohen Fallzahlen sei laut Experten eine neue Variante des Grippevirus, die sogenannte Subklade K (H3N2) der Virusgruppe A. Die meisten Krankheitsfälle gehen aktuell wohl darauf zurück. Wie ein ARE-Wochenbericht des Robert Koch-Instituts zeigt, kursieren sie gemeinsam mit den bereits etablierten Influenza-Typen, was die Grippewelle zusätzlich befeuert. Infektionen gibt es derzeit über alle Altersgruppen hinweg. Die meisten Kinder, die derzeit aufgrund einer akuten Atemwegsinfektion im Krankenhaus aufgenommen werden, haben Grippe.

Offenbar wirkt der aktuelle Grippeimpfstoff schlechter gegen die neue Variante. Laut RKI ließen sich in der vergangenen Grippesaison weniger Menschen impfen als in den Vorjahren. Bei den Über-60-Jährigen sank die Influenza-Impfquote um vier Prozent auf 34 Prozent. 

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