Gut Ding will Weile haben. Die Landesdirektion Sachsen hat jetzt die Erneuerung der Königsbrücker Landstraße zwischen Darwinstraße und Arkonastraße in Dresden-Nord mit einem Planfeststellungsbeschluss genehmigt. Dies markiert den ersten Bauabschnitt des Projekts der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB), das den Ausbau der Königsbrücker Landstraße zwischen Karl-Marx-Straße und Arkonastraße vorsieht. Das teilte die Landesdirektion mit.
„Mit dem Planfeststellungsbeschluss können die Dresdner Verkehrsbetriebe den Ausbau dieser wichtigen Verkehrsachse im Dresdner Norden angehen. Durch die Erweiterung der Straßenbahntrasse auf zwei Gleise wird der Betriebsablauf stabiler. Außerdem verbessert sich der Fuß- und Radverkehr durch barrierefreie Haltestellen sowie einen Radfahrstreifen“, informiert Béla Bélafi, Präsident der Landesdirektion Sachsen.
Die Königsbrücker Landstraße ist eine zentrale Verbindung zwischen der Dresdner Innenstadt und den Ortschaften Weixdorf und Langebrück. Das Projekt umfasst die Erneuerung der Gleisanlagen einschließlich der Fahrleitungen. Im zweigleisigen Bereich zwischen Stendaler Straße und dem Bauende auf Höhe Arkonastraße wird der Gleisachsabstand von 2,65 Meter auf mindestens 3,00 Meter vergrößert, um den neuen, breiteren Stadtbahnwagen eine Zufahrt zu ermöglichen. Zudem wird im Bereich Darwinstraße/Stendaler Straße erstmals die Zweigleisigkeit hergestellt.