Dem Elbe-Tierpark Hebelei geht es gerade wirtschaftlich so schlecht wie noch nie. Das teilte Betreiber Sven Näther am Montag Meissen News mit. Deshalb setze man auf die Herbstferien jetzt große Hoffnung.
Die Sommerferien seien miserabel gelaufen aufgrund von sehr heißer Wochen und der Wirtschaftskrise. Die Besucherzahlen sind weiterhin im Sinkflug, obwohl keine Eintrittspreiserhöhung stattgefunden hat. Näther: "Die Sommerferien sind normalerweise die besucherstärkste Zeit mit deren Erlösen der Winter abgesichert werden muss." Futterkosten, Tierarztkosten, Personalkosten, Entsorgungskosten usw. steigen aber in schwindelerregende Höhe. Näther: "Wir möchten deshalb alle Freunde des Elbe-Tierparks und die Öffentlichkeit bitten uns weiter zu unterstützen, da wir sonst nicht wissen, wie wir bis ins nächste Jahr weiter kommen sollen." Der Tierpark benötige Futterspenden, wie Obst und Gemüse, Heu, Stroh, Sonnenblumenkerne, Hirse, Weizen, Haferflocken, Katzen - und Hundefutter.
Der Tierpark setzt auch auf Aktionen. So gibt es am Freitag, den 3. Oktober einen Apfel- und Hagebuttenmarkt von 10:00 bis 16:00 Uhr. Es wird die Frage gestellt: "Können Apfelbäume aussterben?"