Mit einer großen Show am Marx-Monument eröffnet Chemnitz am Samstag (18. Januar) das Jahr als Kulturhauptstadt Europas. Dazu werden in der Stadt neben prominenten Gästen Zehntausende Besucher erwartet. Auch Rechtsextreme wollen die überregionale Aufmerksamkeit für ihre Zwecke nutzen und haben einen Aufzug geplant. Der stößt auf Widerspruch.
Was wird zur Eröffnung geboten?
Die große Eröffnungsshow steigt am Samstagabend am Marx-Monument - dem wohl bekanntesten Wahrzeichen von Chemnitz, das zu DDR-Zeiten Karl-Marx-Stadt hieß. Die im Volksmund «Nischel» genannte, 40 Tonnen schwere Büste wurde einst vom russischen Bildhauer Lew Kerbel geschaffen.
Schon am Nachmittag gibt es auf drei Bühnen in der Stadt verschiedene Programme sowie eine «Küche der Nationen». Dort können Besucher den Angaben zufolge die kulinarische Vielfalt der Stadt entdecken. Derweil stellen sich etwa 60 Kulturhauptstadtprojekte in der Stadthalle vor.
Um 16.00 Uhr ist ein Festakt im Opernhaus geplant. Ausklingen soll der Eröffnungstag mit verschiedenen Partys in mehreren Clubs.