Mit seiner großen Bergbau-Ausstellung hat das Staatliche Museum für Archäologie in Chemnitz (smac) einen Publikums-Hit gelandet. Seit der Eröffnung Ende Oktober habe die Schau «Silberglanz & Kumpeltod» mehr als 43.000 Besucher angelockt. Damit gehe sie als erfolgreichste Sonderschau in die Annalen des Hauses ein, erklärte Direktorin Sabine Wolfram. Der große Erfolg sei dem Thema Bergbau zuzuschreiben, das in der Region enormes Interesse hervorrufe und sehr emotional besetzt sei. Die Schau war der erste große Beitrag zum Programm von Chemnitz als Kulturhauptstadt Europas 2025.
Die Ausstellung zeigt auf etwa 1.000 Quadratmetern nicht nur archäologische Fundstücke, sondern auch prunkvolle Exponate aus Sachsens Schatzkammer, dem Grünen Gewölbe in Dresden. Dazu gehört das den Angaben nach wertvollste Stück der Schau: ein Trinkpokal aus reinem Silber, bestimmt für Gäste der Saigerhütte Grünthal im Erzgebirge aus dem 17. Jahrhundert. Zu sehen sind zudem alte Gerätschaften und Schmuck und historische Dokumente wie das Liederbuch mit dem ersten Nachweis des Steigerliedes von 1531 sowie der älteste erzgebirgische Schwibbogen.