Die Polizei hat in Deutschland und Frankreich fünf mutmaßliche Mitglieder einer internationalen Schleuserbande festgenommen. Sie sollen Teil eines größeren Netzwerks sein, das mindestens 880 Personen von der Türkei über Serbien und Österreich nach Deutschland und Frankreich gebracht haben soll, wie die Staatsanwaltschaft Dresden und die Bundespolizei Halle mitteilten. Damit sollen die Täter mindestens 4,1 Millionen Euro eingenommen haben.
Am Donnerstag seien vier Wohnungen in Berlin sowie zwei Wohnungen und ein Autohandel in Frankreich durchsucht worden. Bei den Festgenommenen handele es sich um fünf Männer im Alter von 26 bis 50 Jahren mit türkischer Staatsangehörigkeit. Ermittelt werde jedoch gegen weit mehr Menschen. 17 bekannte und weitere unbekannte Personen sollen zu dem hierarchisch organisierten Schleusernetzwerk gehört haben.