Die Westumfahrung Halle der Autobahn 143 hat erneut das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig beschäftigt. Der Umweltschutzverband Nabu hat geklagt, um die Planungen für das knapp 13 Kilometer lange Teilstück aufheben zu lassen oder zumindest einen Baustopp zu erreichen und die Inbetriebnahme der Autobahn zu verhindern.
Die Planungen für die Westumfahrung Halle sind schon mehr als 20 Jahre alt. Der südliche Teil ist schon seit 2004 befahrbar, im nördlichen Teil hakte es immer wieder in Umweltfragen. Zweimal hatte das Bundesverwaltungsgericht bereits Klagen dazu auf dem Tisch. 2019 gab es grünes Licht für den Bau, seitdem wird an der Vollendung der Westumfahrung gearbeitet. Das Teilstück soll die A38 mit der A14 verbinden und den Autobahnring um Halle schließen.