Für den Mord an seiner Ehefrau hat das Landgericht Chemnitz einen 39-Jährigen zu lebenslanger Haft verurteilt. Er habe mit der stumpfen Seite eines Beils brachial auf ihren Kopf, Hals und Oberkörper eingeschlagen, sagte Richter Janko Ehrlich in der Urteilsbegründung. Eines der Kinder habe zusehen müssen, wie die Mutter in der Chemnitzer Wohnung verblutet sei. Das Gericht stellte in seinem Urteil die besondere Schwere der Schuld fest. Dadurch wird eine vorzeitige Haftentlassung nahezu ausgeschlossen.
Die Frau habe in ihrer Ehe immer wieder Gewalt erlebt, sagte Ehrlich. So habe der Afghane sie einmal in den Keller gelockt, gefesselt, geschlagen und gewürgt. Als sie sich schließlich von ihm getrennt habe und nach Berlin gezogen sei, habe er gedroht, Nacktbilder von ihr zu veröffentlichen, um sie zur Rückkehr zu bewegen und auch geäußert: «Sie gehört mir oder der Erde.»