Dynamo Dresden hat wegen einer verabredeten Schlägerei mit Anhängern des 1. FC Nürnberg gegen 69 Dynamo-Hooligans Hausverbote bis zum Saisonende verhängt. Das teilte der Fußball-Zweitligist auf Anfrage mit; zuerst hatte darüber der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) berichtet. «Wir können bestätigen, dass mit Wirkung zum Heimspiel gegen den VfL Bochum bis zunächst zum Saisonende 69 Hausverbote durch die SG Dynamo Dresden für die Heimspiele im Rudolf-Harbig-Stadion verhängt wurden. Diese beziehen sich ausschließlich auf die Vorkommnisse am Vorabend gegen Nürnberg», teilten die Dresdner mit. «Im nächsten Schritt obliegt es dem DFB und nicht den Vereinen, aufgrund der Auseinandersetzung an einem Drittort, Stadionverbotsverfahren in die Wege zu leiten», hieß es weiter. Vor dem Spiel beim 1. FC Nürnberg (2:0) hatten sich am 10. April in thüringischen Eisfeld etwa 200 Dresdner und Nürnberger Anhänger zu einer Schlägerei verabredet. Als die Polizei in der Nacht an einem Gewerbegebiet nahe von Eisfeld im Süden Thüringens eintraf, hatte die Auseinandersetzung bereits begonnen, teilte die Polizei damals mit. Insgesamt seien 220 Beamte aus Sachsen, Thüringen und der Bundespolizei im Einsatz gewesen. Bei 214 Beteiligten wurden Personalien aufgenommen. Die Staatsanwaltschaft Dresden leitete Ermittlungsverfahren gegen sie ein. Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehaltenZu Schlägerei verabredet