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Chemnitz: Tatverdächtiger klagt gegen abgelehnten Asylantrag

13.09.2018 von

Foto: dpa / Jan Woitas

Im Fall des gesuchten dritten Tatverdächtigen beim Tötungsdelikt in Chemnitz ist eine Klage des Mannes am Verwaltungsgericht Chemnitz anhängig. Wie ein Gerichtssprecher am Donnerstag mitteilte, hat der vermutlich aus dem Irak stammende 22-Jährige gegen die Ablehnung seines Asylantrags durch das Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (Bamf) geklagt. Über diese Klage sei noch nicht entschieden. «Angesichts des Untertauchens des Antragstellers ist jedoch mit einem zeitnahen Abschluss des Verfahrens bei Gericht zu rechnen», erklärte der Sprecher.

Der 22-Jährige steht im Verdacht, gemeinsam zwei anderen Asylbewerbern am 26. August einen 35-jährigen Deutschen in Chemnitz erstochen zu haben. Zwei Tatverdächtige, die angeblich aus dem Irak und aus Syrien stammen, sitzen in Untersuchungshaft. Nach dem dritten Mann wird seit dem 4. September international gefahndet.

Inhalt: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bilder: dpa / Jan Woitas

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