Wer eine Eigentumswohnung als Kapitalanlage kauft, hofft auf Wachstum der Region und auf stabile Mieteinnahmen. Die Kaufpreise für Wohnungen in Dresden kennen seit Jahren nur eine Richtig – nach oben. Dresden wächst weiter und die Prognosen für die Entwicklung der Einwohnerzahl lassen einen erhöhten Wohnraumbedarf sicher voraussagen. Dresden ist hoch attraktiv, insbesondere wegen der drei Ws – Wissenschaft, Wirtschaft und Wachstum.
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Wissenschaftsstandort Dresden
Nirgendwo in Deutschland ballen sich auf so engem Raum so viele Forschungseinrichtungen und Wissenschaftler. In nur wenigen Städten Europas wird so intensiv geforscht wie in Dresden. Die Landeshauptstadt wird als Deutschlands Stadt mit der größten Forschungsdichte bezeichnet. Unter den deutschen Großstädten erreicht Dresden, was die Anzahl der Forschungseinrichtungen und des wissenschaftlichen Personals angeht, Spitzenwerte.
Beim Vergleich des vor Ort angestellten wissenschaftlichen Personals liegt Dresden an erster Stelle. In Bezug auf die Anzahl der Forschungseinrichtungen befindet sich Dresden hinter den Millionenstädten München, Berlin, Köln und Hamburg auf Platz 5 von insgesamt 45 Städten. Die Technische Universität Dresden ist die einzige „Exzellenz-Universität“ in Ostdeutschland. Während der letzten Jahre bekam die Dresdner Wissenschaft verstärkt Aufmerksamkeit und Resonanz durch renommierte Preise. Zusammen mit der Wirtschaft betriebene Forschungseinrichtungen sind hier genauso vertreten wie die großen außeruniversitären Forschungsorganisationen.
Den Wissenschaftsstandort Dresden zeichnet besonders die strukturelle Vernetzung der unterschiedlichen Einrichtungen aus. Schon 2006 haben sich die Universität, die Dresdner Hochschulen sowie außeruniversitäre Bildungs- und Forschungseinrichtungen unter der Federführung Dresdens zum Netzwerk „Dresden – Stadt der Wissenschaften“ verbunden. Seit erfolgreicher Bewerbung dieses Netzwerks trägt Dresden den Titel „Stadt der Wissenschaft“. Bereits seit 20 Jahren bietet das Netzwerk für Interessierte die DRESDNER LANGE NACHT DER WISSENSCHAFTEN und das Nachwuchskräfteentwicklungsprogramm JUNIOR sowie seit dem Jahr 2017 gemeinsam mit der Landeshauptstadt Dresden den DRESDEN EXCELLENCE AWARD als Wissenschaftspreis an. Partner aus der Kultur, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und die TU Dresden sind in der Allianz „Dresden-concept“ zusammengeschlossen. Sie forcieren gemeinsam die Erschaffung einer einzigartigen Allianz der Spitzenforschung.
Die TU Dresden fördert den aktiven Wissens- und Technologietransfer in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Sie ist regional und international mit Verbänden sowie Unternehmen vernetzt. Die 18 Fakultäten organisieren sich in den fünf Bereichen Ingenieurwissenschaften, Medizin, Geistes- und Sozialwissenschaften, Mathematik und Naturwissenschaften sowie Bau und Umwelt.
Die Hochschule für Technik und Wirtschaft ist die zweitgrößte Hochschule Dresdens, verfügt über ein ausgeprägtes ingenieur- und wirtschaftswissenschaftliches Profil und hat seine Stärke in der angewandten Forschung. Sie arbeitet aus diesem Grund eng mit der lokalen Wirtschaft zusammen. Das weitere Spektrum erstreckt sich auf Industrieberatung, Erstellung von Gutachten, Erfindungs-, Patent- und Verwertungsarbeit sowie das Organisieren von Kolloquien und Tagungen. Zu den Forschungsschwerpunkten zählen Informationssysteme, Mobilsysteme und Mechatronik, Nachhaltige Lebensgrundlagen sowie Unternehmensführung und Gründung. In Bezug auf die Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden und die Hochschule für Bildende Kunst prägen Musik und Kunst ebenso die Dresdner Hochschullandschaft.
Mit dem „Wissenschaftsstandort Dresden-Ost“ entwickelt die Landeshauptstadt Dresden einen ressourcenschonenden und energieeffizienten Forschungs- und Innovationsstandort. Besonders in Dresden erforschte Technologie bezüglich der Energieerzeugung-, Speicherung- und Wandlung sollen hier eingesetzt werden. Dabei werden bedarfsgerechte Entwicklungsräume für Pilotprojekte und Demonstrationsobjekte sowie Fläche für forschungsaffine Startups, Unternehmen und Dienstleistungen geschaffen. Das in Zentrumsnähe gelegene Gebiet in Dresden-Gruna erstreckt sich auf circa 100 Hektar und wird somit auch Projekten mit einem höheren Flächenbedarf gerecht. Das Fraunhofer-Institutszentrum Dresden mit den Instituten für Werkstoff- und Strahltechnik, Elektronenstrahl- und Plasmatechnik sowie Keramische Systeme und Technologien befindet sich in unmittelbarer Nähe.
