Am Christopher Street Day (CSD) zogen Tausende durch die Innenstadt von Dresden, um Respekt für verschiedenste Lebensentwürfe zu fordern. Die Teilnehmer, die mit Regenbogenfahnen, guter Laune und Transparenten ausgestattet waren, repräsentierten eine breite Palette von Kleidungsstilen und Ausdrucksformen. Von T-Shirts und kurzen Hosen über luftige Sommerkleider bis hin zu einfachen Jeans und schlichten Oberteilen - nicht alle waren bunt und schrill gekleidet.
Es gab natürlich auch die sorgsam in Szene gesetzten Dragqueens und -kings, die geschminkten Regenbogenflaggen auf fröhlichen Gesichtern, türkise oder pink gefärbte Haare, aufgeklebte Glitzersteinchen, freizügige Outfits und bunte Sonnenbrillen in Herzform. Doch die Parade war auch geprägt von Normalität, was die Vielfalt und Inklusivität der Veranstaltung unterstreicht.
100 Prozent Mensch - Ohne Wenn und Aber
Die CSD-Parade, die in diesem Jahr bereits zum 30. Mal in der sächsischen Landeshauptstadt veranstaltet wurde, ist mehr als nur ein ausgelassenes Straßenfest. Ihr Motto "100 Prozent Mensch - Ohne Wenn und Aber" verdeutlicht das Engagement der Teilnehmer für die Gleichberechtigung von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Trans-Personen.