Haus groß, Garten klein. Das ist heute bei vielen Bauherrn eine von den Kosten diktierte Maxime. Eine umgekehrte Vorgehensweise kann jedoch ebenfalls sehr gute Gründe vorweisen – vielleicht sogar noch bessere.
Sachsen baut. Das ist eine erfreuliche Meldung, die nicht einmal durch Corona auffällig eingetrübt werden konnte. Doch auch bei uns bleibt die Zeit nicht stehen, das gilt vor allem hinsichtlich der Kosten. Nun ist der Freistaat zwar nicht gerade Bundesspitze, was die Grundstückspreise anbelangt, aber auch bei uns haben diese in den vergangenen Jahren definitiv angezogen und wurden auch vom deutschlandweiten Rekordanstieg für Wohnimmobilienpreise des ersten Quartals 2021 erfasst.
In einer solchen Zeit ist es verständlich, dass viele Bauherrn auf ein kleines Grundstück mit wenig Gartenfläche setzen; schließlich lebt man ja vornehmlich im Haus, nicht dahinter und Geld wächst nicht auf Bäumen. Dennoch gibt es gute Argumente für eine andere Vorgehensweise: Eine, bei der das Grundstück generell größer ist oder der Garten zumindest durch eine reduzierte Hausfläche einen größeren prozentualen Anteil bekommt. Vieles davon fällt unter die Oberbegriffe Umwelt- und Naturschutz, doch wie immer bei diesen Themen gilt auch: das kommt jedem zugute, auch den Grundstücksbesitzern.
