Der Mittelsächsische Schaustellerverband hat zehrende Monate hinter sich. Die Corona-Pandemie zwang den Verein fast in die Knie. Konnten im Jahr 2020 überhaupt keine Volksfeste gefeiert werden, lief das Geschäft auch 2021 nur schwer an.
„Einige Volksfeste durften nahezu ohne Auflagen stattfinden, bei anderen war nur ein Teil der Besucher zugelassen“, zieht Verbandschef Klaus Illgen Bilanz. Auch das Weihnachtsgeschäft wird nicht, wie erhofft. Zumindest eine Sorge wird den 50 Schaustellern des mittelsächsischen Verbandes mit ihren etwa 150 Fahrgeschäften und Attraktionen jetzt abgenommen.
Mit der aktuellen Kooperation mit Sachsenlotto konnte ein dringend benötigter LKW-Anhänger im Wert von 25.000 Euro gekauft werden. „Diesen setzt wir ein, um Infrastruktur wie Begrenzungszäune, Wasserkästen mit Unterverteilungen für die einzelnen Schausteller oder Kabelbrücken zu lagern bzw. zu transportieren“, so Illgen. Bisher waren dafür bei jeder Festveranstaltung Speditionskosten in Höhe von bis zu 600 Euro angefallen.
