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Schwerer Verkehrsunfall in Dresden: Mädchen von Straßenbahn eingeklemmt

Schwerer Verkehrsunfall in Dresden: Mädchen von Straßenbahn eingeklemmt
Auf dem Foto nur schwer zu erkennen: die unfallbeteiligte Straßenbahn (links, von Fahrkartenautomat und Rettungskräften verdeckt). Foto: Feuerwehr Dresden
Von: Cornelius de Haas
In Dresden kam es zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem ein 13-jähriges Mädchen zwischen einer Straßenbahn und dem Bahnsteig eingeklemmt wurde.

Am Montagmorgen hat sich in der Dresdne Südvorstadt ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Gegen 7. 38 Uhr wurde ein 13-jähriges Mädchen im Haltestellenbereich der Fritz-Löffler-Straße von einer Straßenbahn erfasst und zwischen dem Fahrzeug und dem Bahnsteig eingeklemmt. Die genauen Umstände des Vorfalls sind bislang unklar.

In einem aufwendigen Rettungseinsatz musste die Straßenbahn angehoben werden, um die Patientin zu befreien. Vor Ort begannen die Notärzte sofort mit der medizinischen Versorgung des Mädchens, das in einem stabilen Zustand war. Angesichts der niedrigen Temperaturen bestand jedoch die Gefahr einer Unterkühlung. Darum setzten die Einsatzkräfte Decken und leistungsstarke Halogen-Scheinwerfer der Feuerwehr ein, um einen aktiven Wärmeerhalt zu gewährleisten. Parallel dazu schufen Mitarbeiter der Feuer- und Rettungswache Altstadt die notwendige Baufreiheit für die technische Rettung. Dazu wurde ein Teil des Geländers am Bahnsteig entfernt, um eine sichere Rettung zu ermöglichen.

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Die Spezialisten der Wache Albertstadt brachten hydraulische Heber an der Straßenbahn an, was zum Heben des Fahrzeugs führte. Allerdings musste der Rettungseinsatz zeitweise unterbrochen werden, da der Bahnsteig unter dem Gewicht der Straßenbahn absackte und das Fahrzeug zu kippen drohte. Nach einer zusätzlichen Sicherung konnte die Rettung schließlich erfolgreich abgeschlossen werden.

Das verletzte Mädchen wurde anschließend in einen Rettungswagen transportiert und in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Die Straßenbahnfahrerin sowie die Angehörigen des Mädchens erhielten vor Ort Betreuung durch die Einsatzkräfte. Des Weiteren wurde festgestellt, dass auch bei den Ersthelfern sowie mehreren Schülerinnen und Schülern der umliegenden Oberschule, die Zeugen des Vorfalls waren, ein Betreuungsbedarf besteht.

Die Fritz-Löffler-Straße musste während des Einsatzes stadtauswärts in Richtung Autobahn komplett gesperrt werden. Insgesamt waren rund 40 Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswachen Albertstadt und Altstadt, der Rettungswache Friedrichstadt, der B-Dienst sowie das Kriseninterventionsteam Dresden im Einsatz.

Cornelius de Haas
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Cornelius de Haas

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