Das Dresdner Architekturbüro Knerer und Lang hat den Realisierungswettbewerb für den Umbau der denkmalgeschützten Robotron-Kantine gewonnen. Das markante Gebäude zwischen Altstadt und Großem Garten soll ein offenes und flexibel nutzbares Kunst- und Kulturzentrum werden – als zeitgemäßes Beispiel für nachhaltiges Bauen und Wieder- und Weiterverwendung.
Zwölf Büros im Wettbewerb – überzeugendes Konzept setzt sich durch
Das in Dresden gegründete Büro mit Stammsitz in München setzte sich in dem Realisierungswettbewerb, zu dem die Stadt zwölf Architekturbüros eingeladen hatte, durch. Das Preisgericht unter Vorsitz der Architektin Susanne Wartzeck, Mitglied der Gestaltungskommission der Stadt, überzeugten beim Siegerentwurf die flexiblen Raumkonstellationen im Grundriss sowie die konsequente Umsetzung des Prinzips der Wieder- und Weiterverwendung.

So sieht das Siegerszenario von Knerer und Lang Architekten für Saal B aus.
In ihrer Begründung hob die Jury hervor: "Das Vorhandene soll sowohl mit seiner ursprünglichen Entwurfsidee, dem architektonischen Konzept, der Materialität und den Erinnerungen an die Zeit der Kantinennutzung weiterleben, als auch die 'kulturelle Energie' der Zeitschicht danach nicht vergessen." Überzeugend sei auch die Auseinandersetzung mit der gesetzten Kostengrenze.

