Nur jeder zehnte in Deutschland lebende Mensch ist zwischen 15 und 24 Jahre alt. In Ostdeutschland sind es sogar noch weniger, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Basis von Zahlen von Ende vergangenen Jahres mitteilte. Schlusslicht im Ländervergleich ist demnach Brandenburg mit einem Anteil der 15- bis 24-Jährigen von 8,8 Prozent. Davor liegen demnach Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt, beide mit 9,1 Prozent.
Das Niveau in allen fünf ostdeutschen Flächenländern liegt den Angaben zufolge unter dem deutschlandweiten Wert von 10,0 Prozent. Thüringen kommt demnach auf 9,2 und Sachsen auf 9,7 Prozent. Abgesehen vom Saarland (9,3 Prozent) und Rheinland-Pfalz (9,7 Prozent) sind nur ostdeutsche Flächenländer auf den untersten sieben Plätzen vertreten.