Der 1. FC Magdeburg muss nach den schweren Ausschreitungen beim Spiel gegen Dynamo Dresden eine Strafe hinnehmen. Das Sportgericht verhängte einen Teilausschluss von Zuschauern sowie eine Geldstrafe in Höhe von 186.600 Euro. Der Verein hatte dem ursprünglichen Strafantrag des DFB-Kontrollausschusses zunächst nicht zugestimmt. Gegen das nun gefällte Urteil wird der FCM jedoch keine weiteren Rechtsmittel einlegen. Damit ist die Entscheidung rechtskräftig. Die Maßnahme greift bereits beim Heimspiel am 13. März gegen SV Darmstadt 98. Dabei bleiben die Blöcke 3 bis 6 der Nordtribüne in der Avnet Arena geschlossen. Bereits gekaufte Dauer- und Tageskarten für diese Bereiche verlieren für dieses Spiel ihre Gültigkeit. Nicht betroffen sind die Blöcke 1, 2 und 7. Ein weiterer Teilausschluss für ein zusätzliches Spiel wurde zwar ausgesprochen, jedoch zur Bewährung ausgesetzt. Vor mehr als vier Wochen war es beim Heimspiel gegen Dresden zu massiven Ausschreitungen gekommen. Dabei wurden über 70 Polizisten verletzt. Fans hatten unter anderem Absperrgitter und Gullydeckel auf Einsatzkräfte geworfen. In der Folge hatten auch größere Sponsoren signalisiert, mögliche Konsequenzen prüfen zu wollen. Der Verein reagierte mit zusätzlichen Maßnahmen: Ausbau der Sicherheitsvorkehrungen Ziel ist es, ähnliche Vorfälle künftig zu verhindern. Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehaltenTeilausschluss schon beim nächsten Heimspiel
Hintergrund der Strafe