Die Universitätsschule Dresden unterstützt im Projekt „Schule bewegt Sachsen“ Schulentwicklungsprozesse an Schulen in Ostsachsen. Diese haben oft mit besonderen Herausforderungen wie einem gravierenden Lehrkräftemangel zu kämpfen. Mit den Erkenntnissen aus dem deutschlandweit einzigartigen Reallabor zur Schule der Zukunft will das Kooperationsprojekt mit neuen Ansätzen Lösungen finden.
„Das sind schülerzentrierte Formate wie jahrgangsübergreifendes und fächerverbindendes Projektlernen, in dem Lehrkräfte als Lernbegleiter:innen das selbstständige Lernen gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern entwickeln,“ führt die Professorin für Inklusive Bildung an der TU Dresden weiter aus, „aber auch Konzepte für Selbstreguliertes Lernen wie die Lernbausteine. Wir können uns vorstellen, dass dieses Konzept zum Beispiel an Gymnasien systematisch eingeführt wird. Ein anderes Element ist unsere Jugendschule. Dafür gehen die Schülerinnen und Schüler in den Klassenstufen 7 und 8 aus dem Schulgebäude rausund arbeiten an einem Lernort sehr lebens- und arbeitsweltbezogen. Sie müssen zum Beispiel für die ganze Gruppe kochen und dafür auch Lebensmittel anbauen, oder sie müssen selber Werkzeuge herstellen. Wahrscheinlich können wir dieses Konzept Jugendschule an einer der Oberschulen in der Oberlausitz implementieren.“ So gestalten Akteur:innen aus Wissenschaft und Schulpraxis gemeinsam die ostsächsische Bildungslandschaft.