Die heimliche Überwachung von Räumen – egal ob in Firmen oder privaten Wohnungen – steigt auch in Sachsen stetig. Das Bedürfnis nach privaten Informationen, die einen Täter eigentlich nichts angehen, nimmt offenbar zu.
Mit dem Aufkommen des Internets wurde es für einen Überwacher auch deutlich einfacher, an Überwachungsgeräte aller Art zu kommen. Mit der Zeit wurden diese Geräte dann immer leistungsfähiger und vor allen Dingen kleiner. Bei einem sehr überschaubaren Preis war es fortan möglich, sich ganz einfach ausgefeilte Überwachungstechnik zu kaufen, um andere Menschen heimlich zu überwachen.
Mit dem zunehmenden Überwachungsdruck nehmen auf der anderen Seite auch die Anbieter zu, die sich darauf spezialisiert haben, Abhörgeräte, Wanzen oder Minikameras zuverlässig aufzuspüren.
So ist die Zahl der Untersuchungen von Wohn- und Geschäftsräumen in ganz Sachsen inzwischen Tagesgeschäft von auf diese Aufgabe fokussierten Firmen. Viele operieren von der Hauptstadt aus. Die guten Anbieter am Markt zeichnen sich dadurch aus, dass die Mitarbeiter, die mit der sogenannten Lauschabwehr betraut sind, früher oft bei staatlichen Stellen gearbeitet haben und dort eine ähnliche Aufgabe erfüllt haben. Sie haben dann für staatliche Nachrichtendienste ermittelt und dabei eine profunde Ausbildung auf diesem Gebiet erhalten.
So finden sich Webseiten von Anbietern für die Suche nach Abhörgeräten in Berlin, Brandenburg und Sachsen, die mit Hightech-Ausrüstung bis hin zum transportablen Röntgengerät arbeiten. Die Profis reisen dabei mit einem ganzen Arsenal an Geräten an, um auch wirklich jedem Abhörgerät auf die Spur zu kommen, egal es zum Zeitpunkt der Untersuchung eingeschaltet ist und sendet oder ob es vielleicht sogar deaktiviert ist und deshalb nur mit einem ganz besonderen Spezialgerät gefunden werden kann. Dieses Spezialgerät aktiviert quasi das Abhörgerät künstlich, damit es vom Suchgerät detektiert werden kann.