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Bildung der Zukunft – Schülerreporter inter­vie­wen Bildungs­expert:innen

Michael Kretzschmar
Michael Kretzschmar

Schülerprojekt an Universitätsschule - Interviews Bildung der Zukunft mit Anja Karliczek, Michael Kretschmer, Ursula M. Staudinger und Hans Müller-Steinhagen

„Warum sprechen Politikerinnen und Politiker in den Nachrichten immer nur mit anderen Erwachsenen über digitale Bildung? Wir sind doch auch Experten für Homeschooling“, fragt sich Tjark aus der Klassenstufe 6 der Universitätsschule Dresden. Mit Lene und Florian hat er deshalb das Schülerprojekt „Bildung der Zukunft“ gestartet. Die Gruppe wird als Schüler-Journalistenteam im April auf der Suche nach Antworten Interviews mit Expertinnen und Experten zum Beispiel aus der Politik führen. Anja Karliczek, Bundesministerin für Bildung und Forschung, ist eine der Gesprächspartnerinnen. Auch der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer, die Rektorin der TU Dresden Prof. Dr. Ursula M. Staudinger und Prof. Dr. Hans Müller-Steinhagen, Präsident der Dresden International University, haben die Anfrage der Schülerreporter bereits positiv beantwortet.

Forschendes Lernen für Deutsch, Gemeinschaftskunde und Medienkompetenz


Das Projektlernen an der Universitätsschule Dresden folgt dem Prinzip des forschenden Lernens. Dabei entwickeln die drei Nachwuchsjournalist:innen ihre Forscherfragen aus den jeweils individuellen Interessen, das heißt mit Bezug zu ihrer Lebenswelt, und finden einen Weg zu Antworten. Sie haben sich im Rahmen ihrer Recherche dafür entschieden, Expert:innen zu befragen. Das Projekt verbindet verschiedene Inhalte des sächsischen Lehrplans aus den Bereichen Deutsch, Gemeinschaftskunde und Medienkompetenz. Einerseits werden die journalistischen Textsorten Interview und Bericht erarbeitet und auf reale Situationen übertragen sowie die Gesprächsführung erprobt, andererseits erforschen die Schüler:innen bei der vorbereitenden Recherche die Welt der Massenmedien. Zu guter Letzt sind sie auch für die technische Umsetzung – Aufnahme, Schnitt und Postproduktion – verantwortlich. Unterstützt werden Sie dabei von den Lernbegleiter:innen der Universitätsschule Dresden und weiteren Experten aus der Schulgemeinschaft.

Schülerinnen und Schüler verschaffen sich Gehör


Bei den Interviews wollen Helene, Florian und Tjark nicht nur ihre Forscherfragen beantworten, sondern auch den gesellschaftlichen Diskurs über die Bildung der Zukunft mitgestalten. Dazu gehört es, die Ideen der Bildungsexpert:innen kennenzulernen, aber auch die eigene Perspektive als Schülerinnen und Schüler zu formulieren und nicht die Schulleitung, Eltern und Lehrkräfte für sich sprechen zu lassen. In den Interviews haben sie die Möglichkeit, ihrer Stimme selbst Gehör zu verschaffen.

Das Projekt ist über das individuelle Lernen und die Erstellung von Audiobeiträgen für den YouTube-Kanal der Universitätsschule Dresden und Artikeln für die Schülerzeitung „UNIzine“ hinaus Teil der Entwicklung von neuen Lehr-Lernformaten an der Universitätsschule Dresden. Die Ergebnisse der forschenden Schülerinnen und Schüler fließen ein in die Diskussion der Lernbegleiter:innen und Forschenden zum Gestaltungsprozess der Schule der Zukunft an der Universitätsschule Dresden.

Über die Universitätsschule Dresden


Die Universitätsschule Dresden ist ein gemeinsames Projekt der Landeshauptstadt Dresden und der Technischen Universität. Sie ist eine öffentliche und kostenfreie Grund- und Oberschule in städtischer Trägerschaft, an der unter wissenschaftlicher Begleitung innovative Formen des Lehrens und Lernens erprobt werden. Darüber hinaus wird sie Aus- und Weiterbildungsschule der TU Dresden für zukünftige und derzeitige Lehrkräfte sein.

Informationen zum Forschungsprojekt an der TU Dresden: https://tu-dresden.de/gsw/unischule
Informationen zur Universitätsschule Dresden: http://universitaetsschule.org

Auf verschiedenen Social-Media-Kanälen finden Sie unter @unischuleTUD Einblicke in den Schulalltag und das Forschungsprojekt. Folgen Sie den Links zur Universitätsschule auf Facebook, Twitter, Instagram, YouTube und LinkedIn.

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