So wie viele Haushalte haben auch wir seit einigen Jahren eine Nespresso Kaffeemaschine, die sich von Kapseln ernährt. Die Originalkapseln von Nespresso waren und sind mit mindestens 39 Cent pro Stück sehr teuer und aus Umweltgesichtspunkten auch eher fraglich. Dem entgegen steht die Bequemlichkeit und der unbestritten gute Geschmack des Kaffees. Bis 2015 hatte Nestlé ein Patent auf die Kapsel (vgl. Handelsblatt), was es anderen Unternehmen schwer machte in den Milliarden-Markt von vorportionierten Kaffees einzusteigen. Mittlerweile gibt es eine Vielzahl an Produzenten, die auf unterschiedliche Art und Weise den Kaffee in kleinen fertigen Portionen anbieten.
Ich habe viele Produkte ausprobiert. Von ganz preiswert, über angeblich sich selbst auflösende Kapseln, bis hin zu den Produkten von Dallmayr und Jacobs. Geschmacklich gab es von ungenießbar bis lecker alles – doch an den Geschmack von Nespresso kam, meiner Meinung nach, keiner ran. Den besten Kompromiss fand ich jedoch bei Jacobs, die ebenfalls auf Aluminiumkapseln setzen, jedoch mit rund 19 Cent pro Kapsel 50 Prozent günstiger.


