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Pyro, Tore, Ekstase: Dynamo siegt im wilden Elb-Clásico

Pyro, Tore, Ekstase: Dynamo siegt im wilden Elb-Clásico
(Bild: Paul Scholze)
Von: 1953 Update

Emotionales Elb-Clásico zur Primetime

Für Dynamo Dresden stand am Samstagabend einiges auf dem Spiel. Im emotional aufgeladenen Elb-Clásico ging es zur besten Sendezeit um 20:30 Uhr auswärts zum 1. FC Magdeburg. Trainer Thomas Stamm sah nach dem 2:0-Heimsieg gegen Greuther Fürth keinen Grund für Veränderungen und schickte dieselbe Startelf ins Rennen.

Pyro-Start und mutiger Dynamo-Auftritt

Der Anpfiff verzögerte sich zunächst, da die Magdeburger Fans eine beeindruckende Pyroshow zündeten und dichter Rauch die Sicht versperrte. Nach dem verspäteten Start zeigte sich Dynamo sofort selbstbewusst, presste früh und hatte die Partie zunächst gut unter Kontrolle – ohne sich jedoch zwingende Chancen zu erspielen.

In der 6. Minute dann die erste dicke Möglichkeit für die ganz in Schwarz spielende SGD: Ein Steckpass von Vincent Vermeij findet Jakob Lemmer, der im Strafraum mit links abzieht – der Ball streift hauchdünn über die Latte.

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Magdeburg wird stärker – Atik bereitet Führung vor

Nach einer ruhigeren Phase ohne große Abschlüsse meldete sich der FCM in der 22. Minute erstmals richtig gefährlich an. Zukowski wurde von Ullrich geschickt und zog kurz vor dem Strafraum ab – der Ball ging links unten an den Pfosten. Glück für Dynamo!

Magdeburg kam danach besser ins Spiel und belohnte sich in der 29. Minute: Ex-Dynamo Baris Atik brachte eine präzise Hereingabe auf Zukowski, der aus fünf Metern unhaltbar für Schreiber zur Führung einschob.

Amoako und Keller drehen die Partie

Doch Dynamo zeigte die perfekte Antwort. Fünf Minuten nach dem Rückstand führte eine Ecke – ähnlich wie schon gegen Fürth – zum Ausgleich. Amoako kam im Strafraum an den Ball, traf im ersten Versuch noch die Latte, hämmerte die Kugel im zweiten Anlauf aber ins Netz. Sein erstes Tor für die SGD!

Nur zwei Minuten später hätte Magdeburg fast erneut zugeschlagen: Pesch traf den Ball nicht richtig, dennoch kullerte dieser gefährlich an den Pfosten.

Als vieles schon nach einem Unentschieden zur Pause aussah, schlug Dynamo eiskalt zu. In der dritten Minute der Nachspielzeit flankte Amoako von links Richtung zweiten Pfosten. Reimann konnte den Ball nur abklatschen lassen – direkt vor die Füße von Thomas Keller, der sofort abzog und sein zweites Tor im zweiten Spiel für Dynamo erzielte. Mit einer 2:1-Führung ging es in die Kabinen.

Lange Unterbrechung, wenig Highlights

Die zweite Halbzeit begann erneut mit Pyrotechnik – diesmal aus dem Dresdner Block. Die Partie war rund neun Minuten unterbrochen. Danach kam zunächst Magdeburg besser in die Partie und hatte erste Annäherungen.

Dynamo kam durch Lemmer zur ersten gefährlichen Aktion, dessen abgefälschter Schuss knapp über das Tor ging. In der 71. Minute dann wieder der FCM: Ein Schuss von Atik wurde von Amoako abgefälscht und senkte sich gefährlich Richtung Tor, doch Schreiber reagierte stark und lenkte den Ball über die Latte.

Schreiber hält den Sieg fest

Drei Minuten später zog Nollenberger aus der Distanz ab, verfehlte das Tor aber knapp. Auf der Gegenseite verpasste Vincent Vermeij in der 76. Minute die Vorentscheidung: Nach starkem Zuspiel von Jason Ceka zog der Niederländer direkt ab, doch Reimann war unten und parierte.

In der Nachspielzeit wurde es noch einmal brenzlig. Eine Flanke von Ghrieb landete bei Mathisen, der aus sechs Metern völlig frei zum Kopfball kam – jedoch ohne genug Druck. Schreiber war zur Stelle und sicherte den Ball mit einer starken Flugeinlage.

Zweiter Sieg im Jahr 2026

Dann war Schluss. Dynamo Dresden feiert im Jahr 2026 im zweiten Spiel den zweiten Sieg und sammelt drei enorm wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt – ausgerechnet im emotionalen Elb-Clásico.

(PS)

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