Dresden erstmals ohne Gegentor
Die Anfangsphase plätscherte zunächst vor sich hin, ehe die Gäste aus Fürth erstmals für Gefahr sorgten. Julian Green brachte einen Freistoß scharf in den Strafraum, wo Futkeu zum Kopfball kam. Der Ball strich jedoch hauchdünn rechts unten am Dynamo-Gehäuse vorbei. Das war knapp!
Auch danach blieb es lange Zeit arm an Höhepunkten, bis in der 25. Minute ein Raunen durchs Rudolf-Harbig-Stadion ging. Nach einem stark getretenen Freistoß von Sterner verlängerte Lemmer den Ball gefährlich in die Mitte auf Keller. Dessen Abschluss wurde jedoch im letzten Moment von Ziereis geblockt.
Nur vier Minuten später zappelte der Ball zwar im Netz, doch der Treffer zählte nicht. Vincent Vermeij hatte zwar eiskalt vollendet, stand im Vorfeld der Aktion aber im Abseits. Abpfiff, kein Tor!
Besser machte es Dynamo in der 35. Minute: Nach einer mustergültigen Ecke von Rossipal stieg Thomas Keller am höchsten und köpfte das Leder unhaltbar zur verdienten 1:0-Führung ein.
Kurz vor dem Pausenpfiff bot sich Dresden sogar die Chance zum Doppelschlag. Erneut war es Keller nach einer Ecke, diesmal jedoch reagierte der Keeper der Kleeblätter glänzend und packte sicher zu.
Dann war Halbzeit: Dynamo Dresden führt mit 1:0 und ist die spielbestimmende Mannschaft
Lemmer mit spektakulären Tor
Nach dem Seitenwechsel setzte Dynamo früh ein Ausrufezeichen. In der 50. Minute packte Lemmer den Hammer aus! Aus rund 25 Metern zog der Mittelfeldmann ab und platzierte den Ball traumhaft unten links im Netz. Der Schuss war zwar lange unterwegs, doch der Keeper der Kleeblätter kam nicht mehr heran. Saisontor Nummer fünf für Lemmer und das verdiente 2:0.
Danach verflachte die Partie spürbar. Dresden verwaltete die Führung souverän, während Fürth kaum Mittel fand, um noch einmal gefährlich zu werden. Erst in der 78. Minute wurde es wieder etwas brenzlig, als Amoako durch die Abwehrkette kam. Sein Abschluss blieb jedoch zu harmlos und stellte Schlieck vor keine größeren Probleme.
Vier Minuten später hatte der eingewechselte Herrmann die Entscheidung auf dem Fuß. Er visierte das lange Eck an, setzte den Ball jedoch um wenige Meter am Tor vorbei.
Fast aus dem Nichts kam Fürth in der 86. Minute noch einmal zur großen Chance. Sillah tauchte plötzlich frei vor Schreiber auf, doch das Aluminium rettete Dynamo die weiße Weste. Im Nachfassen war der Dresdner Schlussmann dann zur Stelle und sicherte den Ball.
Fürth begann zwar noch einmal zu drücken, aber viel zu spät. Dynamo brachte den Vorsprung souverän über die Zeit und feierte am Ende einen perfekten Start in die Rückrunde. Besonders bemerkenswert: Zum ersten Mal in dieser Saison blieb Dresden ohne Gegentor.
(DS)