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Alles auf Anfang: Dynamo startet gegen Fürth in die Mission Klassenerhalt

(Bild: mg_pixart)
(Bild: mg_pixart)

Am Samstag um 13 Uhr beginnt für Dynamo Dresden die Rückrunde mit einem bedeutenden Spiel gegen die SpVgg Greuther Fürth. Trainer Thomas Stamm hofft auf die Unterstützung der Fans im heimischen Stadion, um die dringend benötigten drei Punkte zu sichern. Beide Teams sind im Tabellenkeller, und es wird ein intensives und aufregendes Match erwartet.

Dynamo startet mit Kellerduell in die Rückrunde

Es geht wieder los! Nach der Winterpause startet Dynamo Dresden am Samstag um 13 Uhr in die Rückrunde. Zum Auftakt wartet direkt ein enorm wichtiges Spiel auf die SGD: Mit der SpVgg Greuther Fürth kommt der Tabellen-17. ins Rudolf-Harbig-Stadion. Zwei Punkte trennen beide Teams – ein waschechtes Kellerduell mit großer Bedeutung für den weiteren Saisonverlauf.

Trainer Thomas Stamm blickt dem Rückrundenstart mit großer Vorfreude entgegen. „Das wir in dem ersten Spiel in der Rückrunde ein paar Dinge gut machen wollen, die uns vielleicht so nicht gelungen sind in der Vorrunde“, erklärt der Dynamo-Coach. Besonders die Atmosphäre im eigenen Stadion könnte dabei eine Schlüsselrolle spielen. „Wir spüren die Energie, spüren die Unterstützung und dann kann es wie immer zu Hause sehr elektrisierend sein, sehr pushend, was das betrifft von außen.“


Heimvorteil als Schlüssel

Die Unterstützung von den Rängen habe in den vergangenen Tagen spürbar zugenommen. „Ich spüre eine extreme Vorfreude bei den Jungs, bei uns im Staff, dass es losgeht“, so Stamm weiter. Am Ende bleibe es jedoch ein Pflichtspiel mit klarer Zielsetzung: „Dann ist es trotzdem ein Spiel, wo es um drei Punkte geht, die wollen wir unbedingt bei uns behalten.“

Für den Dynamo-Trainer ist entscheidend, wie seine Mannschaft in die Partie findet. „Gut reinkommen, mit viel Selbstvertrauen, mit viel Mut und nach 90 Minuten die bessere und erfolgreichere Mannschaft sein, im besten Falle natürlich die drei Punkte bei uns behalten.“ Trotz der Brisanz rechnet Stamm mit einer ausgeglichenen Begegnung, sieht auch klare Chancen für seine Elf.


Intensität soll den Ausschlag geben

„Ich erwarte trotzdem ein sehr ausgeglichenes Spiel, aber ich glaube gerade zu Hause mit einer guten Leistung, mit einer guten Art und Weise, mit einer guten Intensität kannst du alle mitnehmen und dann kannst du auch mal eine Mannschaft erdrücken hier“, betont Stamm. Genau dieses Gefühl habe sich zuletzt aufgebaut: „Uns pushen und genau das erwarte ich und spürt man die letzten Tage, dass es da in eine gemeinsame gute Richtung geht.“

Personell muss Dynamo allerdings auf mehrere Spieler verzichten. Nils Fröling, Jakob Zickler und Jonas Oehmichen fallen krankheitsbedingt aus. Auch für Jan-Hendrik Marx kommt ein Einsatz noch zu früh, während Lennart Grill weiterhin langzeitverletzt fehlt.


Fürth mit Schwächen – aber gefährlich

Die SpVgg Greuther Fürth stand Dynamo bereits am ersten Spieltag gegenüber und setzte sich damals mit 3:2 durch. Danach folgten zehn Niederlagen, vier Siege und drei Unentschieden und ein Trainerwechsel: Seit dem 15. Spieltag steht Heiko Vogel an der Seitenlinie. Aktuell sind die Franken seit fünf Spielen sieglos.

Auch Dynamo konnte zuletzt nur selten punkten – ein Grund, warum beide Teams im Tabellenkeller stehen. Mit 34 Gegentoren stellt die SGD die zweitschlechteste Defensive der Liga, Fürth mit 44 sogar die schlechteste. Offensiv bleibt das Kleeblatt dennoch brandgefährlich: Keine Mannschaft erzielte in der Hinrunde mehr Treffer nach Kontersituationen. Noel Futkeu (neun Tore) gehört zu den besten Torjägern der Liga, Felix Klaus war mit sieben Treffern und acht Vorlagen sogar der beste Scorer der gesamten Hinrunde.


Statistik spricht gegen Dynamo

Am Samstag kommt es zum 18. Duell beider Teams. Aus Dresdner Sicht ist die Bilanz ausbaufähig: Erst drei Siege gelangen gegen Fürth, neunmal ging das Kleeblatt als Sieger vom Platz, fünf Begegnungen endeten unentschieden.

Rund 30.000 Zuschauer werden im Rudolf-Harbig-Stadion erwartet, darunter etwa 800 Gästefans. Für zusätzliche Stimmung sorgt ein Fanmarsch der Dynamo-Anhänger, der um 10:45 Uhr am Hauptbahnhof startet und bis zur Lennéstraße am Stadion führt.


(PS)