Dresdens erster Heimsieg der Saison hätte ein Abend der Erleichterung und Euphorie werden sollen. Doch die Freude über das 2:1 gegen Fortuna Düsseldorf bekam einen bitteren Beigeschmack und zwar in der Schlussphase, als Torhüter Lennart Grill ohne gegnerische Einwirkung im Rasen hängen blieb und sich am rechten Knie verletzte.
Die Szene wirkte harmlos: Fortunas Florian Kastenmeier schlug einen langen Ball in die Dresdner Hälfte, Grill eilte entschlossen heraus, um die Situation zu klären und ging plötzlich schreiend zu Boden. Sofort war klar, dass es sich um mehr als eine einfache Verstauchung handeln musste. Die Betreuer eilten aufs Feld, Grill wurde minutenlang behandelt und wenig später auf der Trage vom Platz gebracht.
Da Dynamo bereits alle Wechsel ausgeschöpft hatte, musste Mittelfeldspieler Aljaz Casar die letzten Sekunden im Tor stehen – mit dem Trikot von Tim Schreiber übergestreift und dem Wissen, dass jetzt einfach nur noch der Schlusspfiff her musste. Glücklicherweise blieb es ohne weitere Gefahr.