Von den rund 41 Milliarden Euro, mit denen der Bund den vom Kohleausstieg betroffenen Regionen helfen will, sind bis Ende 2024 erst 5,5 Prozent abgeflossen. «Das Tempo, mit dem die Projekte umgesetzt werden, ist aktuell noch gering, wenngleich die Geschwindigkeit des Mittelabflusses steigt», berichteten die Leibniz-Institute für Wirtschaftsforschung in Halle (IWH) und Essen (RWI), mit. Im Auftrag des Bundes sollen sie die Frage beantworten: Wird das Geld sinnvoll genutzt?
Verplant seien schon etwa 60 Prozent der rund 41 Milliarden Euro für den Strukturwandel. Die bewilligten Mittel konzentrierten sich auf zwei Bereiche: die Verbesserung von Verkehrswegen wie Straßen und Schienen, um die Orte leichter erreichbar zu machen. Zum anderen würden Einrichtungen für Forschung und Entwicklung auf- und ausgebaut. «Die Ökonomen gehen davon aus, dass die Projekte langfristig zu einer nachhaltigen Wirtschaftsentwicklung in den Regionen beitragen können», heißt es. Große Effekte fanden sie nicht, dafür brauche es Jahre.