Sachsen und die italienische Region Sardinien wollen in der kommenden Woche ihre gemeinsame Bewerbung um das europäische Forschungsvorhaben Einstein-Teleskop besiegeln. Das ist auf einer Festveranstaltung am 17. Juli im Ethnografischen Museum in Nuoro (Sardinien) vorgesehen, teilte die Technische Universität Dresden als Partner der Bewerbung mit. Eine Absichtserklärung wurde bereits Anfang dieses Jahres in Rom signiert.
Grundlage der Zusammenarbeit ist die sogenannte Doppel-L-Konfiguration, bei der das Einstein Telescope (ET) künftig aus zwei komplementären L-förmigen Interferometern an den Standorten Lausitz und Sardinien bestehen soll, hieß es. Die Kooperationsvereinbarung wird auf deutscher Seite von der TU Dresden und dem Karlsruher Institut für Technologie getragen.