Der Technologiekonzern Bosch will zwei Werke seiner Werkzeugsparte in Deutschland schließen. Die Produktion im sächsischen Sebnitz und am Hauptsitz in Leinfelden-Echterdingen bei Stuttgart sollen nach 2026 nicht fortgeführt werden, wie das Unternehmen mitteilte. Das sehe eine Neuordnung der globalen Fertigungsstrukturen vor. Von dem Schritt sind gut 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betroffen.
Die Werkzeugsparte sieht sich demnach mit steigenden Herausforderungen konfrontiert: Wettbewerbs- und Preisdruck hätten zugenommen. Außerdem habe sich die Nachfrage in wichtigen Regionen schwach entwickelt. Besonders belastend seien die Probleme in der Baubranche und die Kaufzurückhaltung vieler Menschen aufgrund der angespannten wirtschaftlichen Lage.